Freie Universitaet Berlin / German Academic Publishers /
Informationszentrum Sozialwissenschaften

Ad hoc Symposium: "Two Roads to Open Access"
Stand und Perspektiven in den deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften

Freie Universitaet Berlin, 22. Oktober 2003, 15-19.30h

 

 

Ausgangspunkt fuer dieses Ad hoc Symposium ist die Tagung "Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" (http://www.ecs.soton.ac.uk/~harnad/Temp/berlin1.htm), die die Max-Planck-Gesellschaft vom 20.-22. Oktober veranstaltet, und von der hoffentlich wichtige Impulse fuer die internationalen Bemuehungen um den freien Zugang zu wissenschaftlicher Fachinformation ausgehen werden. Da diese Tagung einen geschlossenen Teilnehmerkreis hat und in ihrer Konzeption die deutsche Situation sowie spezieller die Geistes- und Sozialwissenschaften nur peripher beruehrt, haben wir dies zum Anlass genommen, deutsche (sozial- und geisteswissenschaftliche) Initiativen und Projekte einzuladen mit dem Ziel, Kontakte zwischen den bisher wenig miteinander vernetzten deutschen Akteuren herzustellen. Es soll eine moegliche gemeinsame Strategie diskutiert werden.

 

15-17h

Stevan Harnad "On the Need to Take Both Roads to Open Access" (in English)

Stevan Harnad ist u.a. Gruender von "CogPrints: Cognitive Sciences Eprint Archive" (http://cogprints.soton.ac.uk/), Gruender und Herausgeber von "Behavioral and Brain Sciences" (http://www.bbsonline.org/) und von "Psycoloquy" (http://psycprints.ecs.soton.ac.uk/) und einer der Initiatoren der "Budapest Open Access Initiative"? (http://www.soros.org/openaccess/; fuer weitere Informationen zu Prof. Harnad siehe? http://www.ecs.soton.ac.uk/info/people/harnad bzw. http://www.ecs.soton.ac.uk/~harnad/). Er wird in seinem Vortrag auf wissenschaftliche Fachzeitschriften und auf Pre- und Postprintserver als die beiden Hauptsaeulen des Open Access eingehen und kurz auch vom Verlauf der MPG-Tagung berichten. In der anschlie?enden Diskussion besteht die Moeglichkeit, mit ihm ueber seine Erfahrungen und deren Nutzbarkeit fuer die Situation in den deutschen Sozial- und Geisteswissenschaften zu diskutieren.

17-17.30h Pause< 17.30-19.30h

Stand und Perspektiven in den deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften (auf Deutsch)

Die anwesenden Projekte werden sich kurz vorstellen, um dann gemeinsam mit allen Teilnehmenden den Stand und die Perspektiven fuer Open Access (Zeitschriften und Archive) in Deutschland zu diskutieren. Dabei scheinen? uns die folgenden Fragen von besonderer Bedeutung:

-          Welches spezifisches Interesse an Open Access besteht in den Sozial- und Geisteswissenschaften?

-          Die Fachwissenschaften in Deutschland muessen breiter ueber Open Access als Konzept und Praxis informiert werden. Welchen Beitrag koennen hierzu die bestehenden Kommunikationsnetze der Naturwissenschaften, der Bibliotheken und der einzelnen sozial- und geisteswissenschaftlichen Initiativprojekte leisten?

-          Wie kann der Informationsfluss zwischen Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften einerseits und zwischen deutschen und nicht-deutschen Initiativen andererseits wirksamer als bisher gestaltet werden?

-          Wie kann die interne Vernetzung der anwesenden Akteure zukuenftig mit dem Ziel des Informationsaustauschs, moeglicherweise auch der Ressourcenbuendelung/des Ressourcensharing intensiviert werden?

Ab 20h fuer Interessierte: gemeinsames Abendessen

 

Wir verstehen das Symposium als einen ersten Schritt, um Akteure miteinander ins Gespraech zu bringen. Moeglichkeiten fuer den weiteren Informationsaustausch und fuer die weitere Zusammenarbeit sollen verabredet werden.

 

Herzliche Grue?e im Namen der Einladenden,

 

 

 

 

Ps: Sobald wir die endgueltige Zahl der Teilnehmenden wissen, werden wir Sie per E-Mail ueber die genauen Raeumlichkeiten in der FU Berlin informieren.

Alle Projekte sind eingeladen, Informationsmaterial mitzubringen.
Teilnehmer(innen), vorlaeufiger Stand

 

Person*

Projekt/Institution

Mail

Telefon

Heike Andermann*, Universitaet Potsdam

 

DFG-Projekt "Perspektiven fuer den Bezug elektronischer

Informationsressourcen in der Bundesrepublik Deutschland"

anderman@rz.uni-potsdam.de

 

Jarg Bergold, FU Berlin

DFG-Projekt "qualitative-research.net"

bergold@zedat.fu-berlin.de

 

Wolfgang Coy, HU Berlin

Abt. "Informatik in Bildung und Gesellschaft"

coy@informatik.hu berlin.de

 

Andreas Degkwitz*, Universitaet Potsdam

DFG-Projekt "Perspektiven fuer den Bezug elektronischer

Informationsressourcen in der Bundesrepublik Deutschland"

degkwitz@rz.uni-potsdam.de

 

Peter Diepold*[1]

DGfE-Vorstand & Beauftragter Erziehungswissenschaft fuer Information und

Kommunikation

Peter@Diepold.de

 

Stefan Gradmann, Universitaet Hamburg

DFG-Projekt "German Academic Publishers"

stefan.gradmann@rrz.uni-hamburg.de

 

Bettina Hannover, FU Berlin

Vorstand DGPs

hannover@fu-berlin.ewi-psy.de

 

Ulrich Herb, Universitaet Saarbruecken

Virtuelle Fachbibliothek Psychologie

u.herb@sulb.uni-saarland.de

 

Claudia Koltzenburg, Universitaet Hamburg

DFG-Projekt "German Academic Publishers"

claudia.koltzenburg@rrz.uni-hamburg.de

 

Michaela Ledebur

DFG-Projekt "qualitative-research.net"

micalede@web.de

 

Guenter Mey, TU Berlin

DFG-Projekt "qualitative-research.net"

mey@gp.tu-berlin.de

 

Katja Mruck, FU Berlin

DFG-Projekt "qualitative-research.net"

mruck@zedat.fu-berlin.de

 

Reinhard Rutz, DFG

Bereich Wissenschaftliche Informationssysteme 3

Reinhard.Rutz@dfg.de

 

Max Stempfhuber, Informationszentrum Sozialwissenschaften

Leiter Forschung und Entwicklung

st@bonn.iz-soz.de

 

 

Noch anfragen

Volker Grassmuck, HU Berlin

 

vgrass@rz.hu-berlin.de

 

Francis Andr?

INIST

Andre@inist.fr

 

Deppermann, Hartung

Gespraechsforschung

 

 

Reichertz, Soeffner

DGS

 

 

Lueders

DJI

 

 

Kallmeyer

Inst. fuer Dt. Sprache

 

 

Gersmann

zeitenblicke

 

 

Volker Schallehn, Universitaet Muenchen

 

 

 

Westmeier

FU Berlin

 

 

Hoff Ernst

FU Berlin

 

 

Schwarzer

FU Berlin

 

 

Vaeth

FU Berlin

 

 

Naumann

FU Bibliothek

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



* Projekt/Institution wird vertreten sein, konkrete Teilnehmer wird in den naechsten Tagen geklaert.

[1] Hr. Diepold ist selbst im Urlaub am 22., wird sich aber um Teilnehmer fuer DGfE bemuehen